DIY Dreibeinlampe - RUMS °13/17

Einen schönen RUMS - Tag euch allen,

heute habe ich mal ein Homestyle - DIY im Angebot. Es gibt ja neben dem Nähen auch noch weitere Hobbys, die ich so habe.
Eigentlich hatten wir einen IKEA - Dreibein- Lampenständer, der dimmbar ist. Aber erstens war das nur ne Notlösung, weil ich keinen schönen und bezahlbaren gefunden habe und zweitens hat der blöde Lampenständer dauernd geflackert - totaler Schrott.


Daher wollte ich mir einen bauen. Ich hab mir erst mal Rundhölzer, Spanplatte und Farbe im Baumarkt besorgt und dann einen Plan gemacht. Aus der Spanplatte wollte ich ein Dreieck aussägen, drei Löcher für die Beine, eines für die Lampenfassung reinfräsen. Lampenfassung inklusive Kabel, Stecker und Schalter habe ich in der Kabelscheune bestellt.

Dann musst ich nur noch überlegen, wie ich die drei Rundhölzer verbinden könnte. Und da kam ich irgendwie nicht weiter. Schrauben durchbohren würde sich als ganz schön schwierig erweisen, denn die Löcher müssten schon super exakt sein, damit die Lampe nicht schief wird. Und dann in eine Rundung bohren - na ich weiß nicht. Da war ich mir sicher, dass datt ne Katastrophe wird. Da ich irgendwie zu keiner Lösung kam, lag der ganze Kram erst mal ein paar Monate bei mir rum. Von Ostern bis jetzt quasi. :-) War ja Sommer, da braucht man keine Lampe.

Irgendwann habe ich Zeit gehabt und ein bissel im Netz recherchiert. Bei Ricarda von PechundSchwefel fand ich eine Anleitung zu genau so einer Lampe. Perfekt. Und Ricarda hatte eine ganz einfache Lösung parat - Kabelbinder. Ist zwar nicht hochprofessionell, aber funktioniert.
Die Anleitung von ihr findet ihr hier.


Nun konnte ich losegen: 
1. Beine anpinseln 
2. Dreieck aussägen
3. Löcher reinbohren
4. Beine in die Löcher, Kabelbinder drum, Fassung und Schirm mit dem Holzdreieck verbinden
5. Lampenkabel um den Kabelbinder rumwickeln - aufstellen - fertig.

Was gut ging - was nervig war

1. Abkleben - weiß anpinseln - abkleben - blau anpinseln --- ging alles fix, bis auf die Tatsache, dass mir das Blau irgendwie nicht gefiel und ich dann doch nochmal grau übergepinselt habe :-)


2. Dreieck aussägen - super nervig - am Anfang hatte ich nur so eine blöde Bügelsäge. Das kann ja nicht gehen, wenn man ein Dreieck aus einem Quadrat sägen möchte. Irgendwann kommt man aufgrund des Bügels nicht weiter. Ich habe also in Eichhörnchenmanier immer kleine Stückchen rausgesägt. Hat mega lang gedauert und ich hatte sogar Blasen an den Händen. Das Ende vom Lied war, dass ich es später eh nochmal gemacht habe --> siehe 3.


3. Löcher reinbohren. Das ging eigentlich ganz fix. OK meine Technik ist vielleicht nicht perfekt - Hocker umkippen, ein Fuß in Hauslatschen zum Fixieren drauf und ab geht die Post. So unfalltechnisch ist das eher nicht soooo gut, aber es funktionierte. Hat ja keiner gesehen. Man darf nur nicht den Akkubohrschrauber super schnell drehen lassen, denn dann kokelt das Holz. Das fiel mir aber recht schnell auf. Blöde war auch, dass ich nicht die richtigen Aufsätze hatte. So passte die Lampenfassung nicht durch (zu klein) und ich musste ordentlich schmirgeln, bis es passte. Dann allerdings hatte ich die Nase voll und habe für die Beine einen Aufsatz genommen, bei dem ich eigentlich wusste, dass dieser einen Millimeter zu groß war. Aber ich wollte unbedingt weiter kommen. Natürlich waren die Löcher zu groß und die Beine rutschten durch. Wusste ich ja eigentlich vorher - aber ich wollte ja mit dem Kopf durch die Wand - also musste ich von vorne anfangen. Und das, obwohl ich Eichhörnchen doch ewig für das Dreieck gebraucht hatte - buhhhhh. Da mich die ganze Sache genervt hatte, bin ich noch kurz vor Ladenschluss in den Baumarkt gedüst und habe mir erst mal ne passende Säge und die passenden Aufsätze für die Makita gekauft! Danach ging es ganz fix und das Dreieck war fertig. Mit dem richtigen Werkzeug geht alles - weiß ja eigentlich jeder Handwerker.


4. Alles verbinden ging fix, ein bissel geschoben und gezerrt und dann war die Lampe auch gerade.


5. Kabel drumwickeln - aufstellen - anmachen - staunen - schön finden - stolz sein - Happy End!

So, das war mein DIY zur Dreibeinlampe. In Ricardas Anleitung findet ihr alle Angaben. Das Dreieck habe ich mit den gleichen Maßen ausgesägt, die Rundhölzer sind bei mir auch 120 cm lang nur etwas dicker, glaube 28 mm. Der Lampenschirm ist auch größer, glaube ich.
Nächstes Mal gibt es wieder was genähtes. Aber dazu hatte ich letztes Wochenende keine Zeit - habe Vorhänge einer Arbeitskollegin gekürzt - das hat irgendwie lange gedauert und war auch nervig.

Sonnige Grüße,
Rike





Kommentare

fadenwuermli bei Instagram